Frauen

Kreuzberger Kiezutopien

Nachbarschaftshaus Urbanstraße e. V.
Urbanstraße 21
10961 Berlin

Telefon: 030. 69 04 97-0

Telefax: 030. 69 37 309


E-mail und Internetseite:
kreuzberger-kiezutopien@posteo.de
http://kreuzberger-kiezutopien.org

Über die Kreuzberger Kiezutopien:
Wir sind Gemeinwesen- und Stadtteilarbeiter*innen, die in benachbarten Planungsräumen Kreuzbergs tätig sind. In diesem Handlungsfeld der sozialen Arbeit geht es darum zu hören, welche Themen die Menschen im Kiez bewegen. GWA (Gemeinwesenarbeit) unterstützt sie dabei, sich zu informieren, eigene Positionen zu formulieren und sich mit anderen gemeinsam für ihre Interessen stark zu machen.

Bisher sind wir Kolleg*innen aus folgenden Kiezen:

Warum eine Kampagne mit dem Titel „Kreuzberger Kiezutopien“?

Veränderungen durch die Coronakrise

In den letzten Monaten dominieren die Coronakrise und die deswegen erlassenen Beschränkungen nahezu alles. In den Medien werden täglich statistische Updates zu Infizierungsquoten, Reproduktionszahlen oder Todesfällen immer wieder an oberste Stelle gesetzt. Dahinter verschwindet, dass es durch die Gegenmaßnahmen zu Struktur-veränderungen kommt. Diese werden lange nachwirken und auch unsere Kieze werden sich verändern.

Vor allem kleinere Läden und Soloselbständige können eine längere Schließung nicht überleben. Etliche Geschäfte, Kultureinrichtungen, Kneipen und Dienstleister*innen könnten also für immer aus Kreuzberg verschwinden. Durch Arbeitsplatzverluste oder Unternehmenspleiten werden Unsicherheit und sozialer Abstieg zunehmen. Die Krise ist eine ökonomische und auch eine soziale Krise. Sozialwissenschaftler*innen prognostizieren, dass sich die tiefgehende soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft weiter verstärken wird.
Die Pandemie trifft die Kiezbewohner*innen also nicht nur gesundheitlich. Sie beeinflusst auch unseren Umgang miteinander z.B. durch die empfohlene Distanz und das Tragen von Gesichtsmasken. Und sie stellt deutlich die Frage nach unserer Fähigkeit zur Solidarität.

Zu welcher Normalität wollen wir zurück?

Inzwischen kehren wir zur Normalität zurück, denn die weitreichenden Beschränkungen des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens waren nicht länger durchzuhalten. Viele Akteur*innen drängen darauf, möglichst schnell wieder zur alten Zuständen, häufig als „Normalität“ beschrieben, zurückzukehren. Das ist angesichts der Verunsicherung und auch existenzieller Nöte verständlich.

Doch wollen wir in jedem Fall diese alte „Normalität“ zurück?
Oder sollten wir uns besser eine andere „Normalität“ wünschen und diese gestalten?

Stellen wir uns diese bessere Zukunft vor! Malen wir sie uns als Utopie aus.
Eine Utopie verstehen wir als eine Vorstellung von guten Lebensverhältnissen in der Zukunft. Wir wollen nicht festlegen wie fern die Zukunft sein soll, vielleicht 2025. Dann ist die Coronakrise sicher vorüber und vielleicht fast schon vergessen.

Es braucht Phantasie und Kreativität

Gerade weil wir im alltäglichen Klein-Klein und oft in einem mageren und mutlosen „Realismus“ gefangen sind, sollen die Kreuzberger Kiezutopien Raum geben für verschiedene Ausdrucksformen. Daher kooperieren wir auch mit Künstler*innen.

Wir laden alle, die sich beteiligen möchten, ein, uns ihre Kiezutopien nicht nur schriftlich mitzuteilen, sondern auch zu zeichnen, zu malen oder mit anderen Mitteln darzustellen.

Bunt und vielfältig sollen die Utopiebeiträge werden.

Sendet sie uns zu.

Wir tragen die Ergebnisse zusammen, präsentieren sie auf der Webseite www.kreuzberger-kiezutopien.org und bereiten eine Ausstellung vor.

Jetzt mit diesen drei Fragen starten

Was ist durch die Krise neu entstanden?

Was war schon vor der Krise Gutes da?

Was war ohnehin immer schon überflüssig?

Beantworten könnt Ihr sie hier

FRIEDA-Frauenzentrum e.V.

  • Träger: FRIEDA-Frauenzentrum e.V.
  • Projekt: FRIEDA Beratungszentrum für Frauen
  • Anschrift: Proskauer Straße 7, 10247 Berlin
  • Öffnungszeiten:
    Montag: 9 bis 21 Uhr (nur Kurse und vereinbarte Beratungstermine)
    Dienstag: 9 bis 20 Uhr
    Mittwoch: 9 bis 18 Uhr
    Donnerstag: 9 bis 20 Uhr
    Freitag: 9 bis 20 Uhr
    Samstag: je nach Angebot
  • Telefon: 030 4224276
  • E-Mail und Homepage:
    frieda@frieda-frauenzentrum.de
    www.frieda-frauenzentrum.de
  • Das FRIEDA-Frauenzentrum e.V. schafft Raum für Frauen* und Mädchen* unterschiedlichster Hintergründe und Lebenswelten. Als Trägerverein der vier Projekte FRIEDA – Beratungszentrum für Frauen, Anti-Stalking-Projekt, Alia – Zentrum für Mädchen und junge Frauen* und Phantalisa – Raum für Mädchen* und junge Frauen* bieten wir Schutzräume, um sich zu begegnen, sich auszutauschen, sich wohlzufühlen und miteinander aktiv zu werden. Das FRIEDA-Beratungszentrum für Frauen* in Friedrichshain ist ein offener Raum für Frauen* aus ganz Berlin und darüber hinaus. Das Herzstück von FRIEDA ist unser umfangreiches Angebot. Bei FRIEDA können Sie sich beraten lassen, bei unseren Gruppen neue Kontakte knüpfen, bei unseren Kursen etwas Neues lernen  oder bei Veranstaltungen mitdiskutieren.
  • Angebote:
    – 9 verschiedene Beratungen
    – 22 verschiedene Kurse
    – 5 Gruppen
    – offenes soziales Angebot (Treffpunkt, Austausch, Unterstützung), Veranstaltungen zu Politik, Gesundheit
    – Ausstellungen
  • Alle Beratungen werden von ausgebildeten Fachkräften wie Rechgtsanwältin, Psychologinnen, Sozialpädaoginnen über Honorar durchgeführt. Kurse werden über externe Kursleiterinnen angeboten. In Veranstaltungen werden Dozentinnen über Honorare eingebunden. Das Frieda arbeitet mit Praktikantinnen, Bundesfreiwilligen und MAE-Kräften.
  • Zielgruppen: Mütter im Erziehungsjahr, Alleinerziehende (von AlgII lebende) Mütter, langzeitarbeitslose Frauen, gleichgeschlechtliche Frauen, Frauen in der Lebensmitte und Seniorinnen, die von Altersarmut betroffen sind, alleinstehende Frauen und Frauen in generell schwierigen sozialen Gesamtsituationen
  • KooperationspartnerInnen:
    Stiftungen
    Berliner Frauennetzwerk (BFN)
    Servicegesellschaft
    Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
    Plenum Gleichstellungsbeauftragte Friedrichshain –Kreuzberg
    Politischer Frauenbeirat des Senates für Gleichstellung
    AG Soziokultur
    International Women Space
    Amnesty International
    Netzwerk für aufsuchende Arbeit
    Lara e.V.
    Bundesverband Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen (bff)
    BIG e.V. Hotline für Frauen die von Gewalt betroffen sind